Straffe Oberarme auch im Alter durch Oberarmstraffung

Allgemeines

Die Hauterschlaffung an den Oberarmen ist nicht so häufig und meist auch erst in höherem Alter oder nach starker Gewichtsabnahme festzustellen. Diese zeigt sich je nach Qualität des Bindegewebes oft schon im mittleren Alter ein Verlust der Hautelastizität mit beginnendem Absinken und Fältelung des Hautfettmantels. Hier bietet sich eine Oberarmstraffung an. Eine Straffungsoperation ist aufgrund der damit verbundenen Narben, besonders an den Oberarmen, genau mit dem Patienten vorab zu besprechen. Der Narbenverlauf erstreckt sich an den Oberarmen von der Achsel bis hin zum Ellbogen, und zwar an der Innenseite des Oberarms, so dass die Narbe beim am Körper anliegenden Arm nicht zu sehen ist. 

Operationstechnik

Vor der Operation wird die genaue Anzeichnung für die Oberarmstraffung am Patienten vorgenommen. Bei der Operation wird ein modernes Verfahren, die Tumeszentechnik angewandt, wodurch es weniger blutet, mehr Übersicht beim Operieren entsteht und damit auch schonender operiert werden kann. Bei allen Straffungen wird vom Hautschnitt aus ein Hautfettlappen freipräpariert, durch anschließendes Anheben/Übereinanderschlagen der Hautränder zeigt sich das Ausmaß des Hautüberschusses, welcher dann entfernt wird. Die Wunden werden durch eine mehrschichtige Naht verschlossen, damit möglichst keine Spannung auf der obersten Hautnaht liegt und eine feine, unscheinbare Narbe entstehen kann.

Nachbehandlung der Oberarmstraffung

Das Legen von Wunddrainagen ist bei einer Oberarmstraffung fast nie notwendig, die benutzten Fäden lösen sich von selbst auf. Nach 3 Tagen kann man wieder die Heimreise antreten. Kontrollen sind 1-2, 3-4 Wochen und 5-6 Monate nach OP vorgesehen. Eine Entlastung für 6 Wochen an den Armen ist wichtig, weil zu starker und zu früher Zug oder Spannung an den Wundrändern zu Heilungsstörungen und verbreiterten Narben führen kann. Für 4-6 Monate sollte direkte Sonnenbestrahlung vermiedn werden bzw. sunblocker benutzt werden, damit keine Pigmentstörungen an den Narben auftreten.

Bei Fragen können Sie mich gerne anrufen.
Dr. med. Klaus Lang, Telefon +49 (0)75 51 93 62 62 2